Freitag, 10. Februar 2012
Uruquay, Mate, Suedbrasilien
Und schon wieder sind fast drei Wochen um. Wahnsinn wie die Zeit verinnt, dies ist wahrscheinlich der vorletzte Bloggeintrag. Von Buenos Aires gings mit der Faehre nach Colonia de Sagramento in Uruquay (knapp 2h um ueber einen Fluss zu fahren). Das oertchen zeichnet sich durch nette Gaesschen und einen kolonialen Charm aus. Man kann einen romantischen Sonnenuntergang ueber den Rio Plata beobachten und dabei einfach seinen Mate schluerfen. Das Nationalgetraenk in Uruquay schmeckt etwas wie gruener Tee und wird mit einem metallernen Strohhalm aus einem ausgehoelten Kuerbis geschluerft. Am Tag drauf sind wir mit einem Golfbuggy am Strand entlang gecruist, haben den Einheimischen beim sonntaeglischen Churrasco zugeschaut und allgemein die Langsamkeit des Seins genossen. Ein wirklich krasser Kontrast zu Buenos Aires. Noch am gleichen Tag sind wir weiter nach Montevideo, wo es aber aehnlich langsam zugeht. Wir standen beispielweise ne geschlagene halbe Stunde an einer Kasse, wo ein Code fuer eine kleine Wurst fehlte. Witzigerweise gings an den anderen Kassen im supermarkt aehnlich zu. Noch besser ist aber, dass der gesamte Laden inkl der 20m langen Schlange und der Verkaeufer total ruhig bleibt. Auch mit boesen Blicken lassen sich diese Landsleute nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben uns dann ein leckeres Churrasco ueber den Daechern Montevidoes zubereitet. Am naechsten Tag gings mit einem Fahrrad immer an der Strandpromenade entlang, vom einen Strand zum anderen.

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