Mittwoch, 18. Januar 2012
Ueber Gletscher bis nach Buenos Aires
In den letzten drei Wochen ist super viel passiert, Patagonien wurde von unter aufgerollt und vor drei Tagen sind wir in Buenos Aires angekommen. Ersteinmal ein frohes Neues an alle, unsere Silvesterpartz ist in einem Hostel gestiegen, mit viel Wein und noch mehr Fleisch. Statt einem grossen Feuerwerk gab es rote Leuchtraketen und die ganze Nacht ueber war ein heller Streifen am Himmel zu sehen. Wir haben uns dann mit einer nagelneuen Kamera ausgestattet in den Nationalpark Tierra del Fuego gewagt, haben dort schoene Wanderungen unternommen, Berge erklommen und die Aussicht auf den Beaglekanal genossen. Von Ushaia gings dann per Bus nach El Calafate zum Nationalpark Los Glaciares, wo unter anderen der weltberuehmte Gletscher Perito Moreno zu sehen ist. Dieser kommt aus den Bergen und endet im Lago Argentina, ein unglaubliches Bild. Auch spektakulaer sind die riesigen Eisstuecke die immer wieder in den grunblauen See kalben. Der Nationalpark hat aber noch mehr zu bieten, mehr als 300 Gletscher und spektakulaere Berge. Auf einer eintaegigen Bootsfahrt haben wir noch andere Gletscher am Lago argentino gesehen und dann gings weiter nach El Chalten, ein Wandererparadies im gleichen Nationalpark mit vielen netten Leuten. Mit zwei deutschen Paerchen gings dann auf Wanderungen zu dem Bergmassiven Torre und FitzRoy. Die Landschaft dort ist wirklich atemberaubend und mit Worten nur schwer zu beschreiben. Die Landschaft ist saftig gruen mit Gletscherbaechen durchzogen und dann steht man auf einmal an einer der zahlreichen Lagunen und schaut auf eine 2000m Meter hohe Felswand des FitzRoys (einfach mal googln). An den Seiten ziehen sich Gletscher in die Lagunen. Wirklich magisch und total empfehlenswert.
Eine Woche sind wir dort herrumgestapft, haben auf kostenlosen Campingplaetzen uebernachtet, in Lagunen gebadet und uns von Haferflocken und Nudeln ernaehrt. Zureuck in Chalten gabs dann erstmal eine ordentliche Fleischdiaet, lecker Asado ueber dem Feuer. Am 14. sind wir dann mit dem Flieger 3h nach Buenos Aires. Da wir nachts gelandet sind hat uns die Satdt mit Abermillonen von Lichtern empfangen. Buenos Aires ist aber recht cool, man kann viel entdecken, ueberall ist was los und das Nachtleben tobt jeden Tag. Habe mich gleich am Monatg in eine Sprachschule begeben und versuche mein Portugñol aufzupolieren. Macht richtig Spass...muss jetzt Hausaufgaben machen.....Jetzt gehts nach Uruguay und Ende Januar sind wir wohl schon in Brasilien. Drueck Euch alle und eine warme Umarmung aus dem 35 Grad warmen Buenos Aires ;-)

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Samstag, 31. Dezember 2011
Bis zum Ende der Welt....
So so,
54°48 Sued und 68°19 Ost. Das sind die Koordinaten der suedlichsten Satdt der Welt, Ushuaia. Gestern sind wir am Ende der Welt in Fuerland angekommen, gegen 10 Uhr abends, die Sonne ging dann eine Stunde spaeter wirklich unter. Aber bis hierhin war es ein gutes Stueck Arbeit...aber von vorne.
Von Mendoza sind wir nach Junin de los Andes, was bereits zu Pantagonien gehoert und haben dort den Nationalpark Lanin besucht. Ich kann nur sagen, es ist wahrhaftig das Paradies auf Erden. Glasklare Seen und kristallfarbene Flusse, eine gruene saftige Berglandschaft mit farbigen exotisch patogonischen Pflanzen in rot, gruen und blauen Farben. Und ueber allem trohnt der schneebedeckte Vulcan Lanin. Zum Rand dieses Vulcans sind wir gewandert, haben direkt am See gecampt und sind am naechsten Tag auf Pferden durch die Gegend geritten. Die Idylle schlaegt hin. Dann kam es aber wirklich Schlag auf Schlag. Julians Freundin hat mit ihm Schluss gemacht und zu allem Ueberfluss wurde uns aus dem Vorzelt unsere letzte Kamera geklaut, samt einer Vielzahl von schoenen Bildern. Unglaublich, man kann sich hier wirklich nirgendswo sicher fuehlen.
Von San Junin gings nach San Martin, ebenfalls im argentinischen Seengebiet. Hier haben wir eine stuermische Kajaktour gemacht. Dann gings fast taeglich immer weiter nach Sueden. Mitte Juni hat ein Vulcan diese Gegend mit Asche lahmgelegt, diese liegt auch noch reichlich rum. Aber zelten und wandern mitten in der Asche ist auch ein ganz besonderes Erlebnis, fast wie Schnee oder Vollkornmehl das ueberall hin und in jede Ritze kommt.
In Villa de Agostura haben wir uns dann heimisch gefuehlt, der deutsche und schweizerische Einfluss laesst gruessen. Nette Holzhaeuser und Torten und Gebaeck von der Omi, sehr lecker.
In Bariloche haben wir vergeblich auf die neue Kamera von Julian gewartet, die seine Mutter aus Deutschland geschickt hat. Diese steckt leider immer noch im Zoll. Wir haben uns die Zeit mit einer herrlichen Fahrradtour in dem Seengebiet vertrieben. Dort haben wir zwei Brasilianer kennengelert, die netterweise diese Bilder gemacht haben.





Mit ihnen haben wir dann auch Weihnachten verbracht. Am 24. haben wir uns 1,4 Kilo Fleisch gekauft und uns einen lecker Braten gezaubert, dazu gabs lecker Vino...ein schoener Abend. Am 25. sind wir dann rauf auf den Berg Frey zu einer Berghuette (s. Bild), ein richtiger Geheimtipp.

Da Frey

Zwei Tage spaeter haben wir dann eine weite Wanderung in El Bolson gemacht. Es ging durch lichtdurchflutete Waelder immer steil bergauf zu schneebedeckten Bergen. Schoen anstrengend und genau das nach dem wir suchen.
Gerade eben haben wir uns eine neue Camera zugelegt, die hoffentlich bald schoene Bilder fuer diesen Blogg liefert. Aber lasst euch ueberraschen.
Eigentlich wollten wir Anfang Januar zum angeblich schoensten Nationalpark Suedamerikas in Suedchile, der Torres del Plaine, aber ein bekloppter Tourist hat diesen leider in Brand gesteckt und er is fuer den ganzen Junar gesperrt. Wir werden jetzt bald zum Perito Moreno und zum Nationalpark Fitz Roy und ordentlich wandern. Am 14 ist ein Flug nach Buenes Aires gebucht, zueruck in die Zivilisation....also weitere Abendteuer warten. Heute abend gibs eine nette Party mit anderen Backpackern mit Fleisch und Bier ohne Ende. Wird bestimmt feucht froehlich. Denke jeden Tag an Euch. Einen guten Rutsch und feiert ordentlich. Wir sehen uns 2012 wieder. Ganz liebe Gruesse...

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Dienstag, 13. Dezember 2011
Ueber Pisco, Malbec und Steaks
Halloechen,



Wird mal wieder Zeit, dass estwas in diesen Blogg kommt. Wir sind vor 5 Tagen in Mendoza (Argentienen) angekommen, aber dazwischen ist auch so einiges passiert… Nach dem Nationalpark Pan de Azucar gings gleich in den naechsten nach Los Choros. Da das Meer etwas wild war, mussten wir zwei Tage warten bis wir mit dem Boot zu den nahegelegenden Inseln fahren konnten. Ihr haben wir dann Humboltpinguine, Komorane, Seeloewenkolonien und vieles andere Getier bestaunt. Highlight waren aber die grossen Delfine, welche unser Boot begleitet haben. Julian hatte sich beim Fischen die Tage zuvor eine Mittelohrentzuendung geholt, die zwar momentan abgeheilt ist, aber Antibiotika muss er immer noch nehmen. Untergebracht waren wir dort bei einem Kuenstler/Fischer der riesige Walwirbelsaulen im Garten hatte. Aber die ganze Familie war super nett und hat uns zum Fruehstueck und Abendessen eingeladen und zum gemeinsamen Kartenspielen.

Von Los Choros gings weiter nach Vicuna, etwas im Innenland von Chile. In dieser Gegend sind viele Obstplantagen, aber hauptsachlich wird die Piscotraube angebaut, voraus der gleichnamige Schnapes gewonnen wird. Hier waren wir am zweiten Abend in einem Observatorium und haben uns mal den Saturn, den Mond und sonstiges Gestirn von “Nahem” angesehen. Der kundige Fuehrer konnte uns noch so einige interessante Fakten nennen.Den Tag drauf sind wir nach Pisco Elque gefahren und haben an einem super Campingplatzt mit genialer Badestelle gecampt. Abends wurde uebern Lagerfeuer gegrillt…

Vor gut 10 Tagen sind wir dann in Santiago de Chile angekommen. Ich habe flott meinen vorlauefigen Reisepass beangtragt, den ich dann vier Tage spaeter abholen konnte. Das ganze hat echt recht reibungslos geklappt. Santiago hat mich sehr positiv ueberrascht. Ganz und garnicht touristisch, aber dennoch etwas europaeisch, mit netten Bars und guten Restaurants, und schoenen Parks. Zu empfehlen ist ua der Kleine Hausberg mit Seilbahn (man sollte aber drauf achten, dass die Ruckfahrt nur bis 20:00 moeglich ist...), und eine Schachpartie auf der Plaza das Armas, Schopping, Eis und vieles mehr.

Um die Wartezeit auf den Pass etwas zu verkuerzen, sind wir noch fuer 2 Tage an die Hafenstadt Valparaiso gefahren und waren begeistert. Ueberall Graffitie und feine Malereien an den farbigen Waenden der Stadt und von den Huegeln hat man einer hervorragende Aussicht. Unterbracht waren wir hier in einem Hostel, welches von oben bis unten mit Malereinen voll war und es so schoen eingerichtet war, dass bei mir fast Weihnachtsstimmung aufkam.
Dort haben wir einen Kanadier und einer Hollaender kennengelernt, welcher natuerlich mit dem Fahrrad unterwegs ist. Wir wollten kochen und er hat uns spontan eingeladen, weil er in zwei Tagen Geburtstag hatte. Es gab lecker Chilli, Salat und Wein.
Meinen Pass habe ich dann in Santiago bekommen und wir sind dann weiter nach Mendoza, Argentinien. Die Stadt ist beruehmt fuer ihren Malbec (leckere Reebe) und viele Outdooraktivitaeten. Ich bin am naechsten Tag gleich mit drei gut gelaunten Argentiniern aufgebrochen zum Raften. Das hat auch richtig Laune bereitet, allerdings wars doch etwas kalt (bin jetzt etwas erkaeltet). Vorgestern war ich dann Paragliden (s. Bilder) wahrend Julian auf dem Pferd unterwegs war. Ich vergass zu erwaehnen, dass unser Fleischkonsum momemtan die CO2 Bilanz der Argentinier schlecht aussehen laesst. Es ist aber auch verdammt lecker und net zu teuer... Gestern habe ich dann nochmal auf eigene Faust eine Weintour gemacht, Julian nimmt ja noch Antibiotika.
Jetzt gehts immer richtung Sueden, Sueden, bis zum Ende der Welt. Weihnachten wollen wir auf jeden Fall Schnee und Eis haben....
Passt auf euch auf...Lg aus dem Sueden

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Freitag, 25. November 2011
Salzseen Lagunen und "Willkommen" in Chile
Hallo Leute,
lleider funktioniert das L nicht richtig. Seht es mir bitte nach. Wir sind jetzt in Carnaral,an der Nordkueste in Chile. Der Weg hier hin war steinig, aber lohnenswert. Von La Paz gings mit riesigen Problemen und Umwegen nach Uyuni. Die Bolivianer moegen es wegen allem zu streiken und dann machen sie einfach die Strasse dicht. Dummerweise gibt es aber nur diese einzige, nicht asphatierte Strasse. So kommt der Bus, der illegall losgefahren ist, einfach mal 6 Stunden spaeter an. Dieser Bus war uebrigens die Hoelle auf Erden. Unsere Sitzreihe war defekt und bei jedem Bremen sind wir nach vorne gikippt. Die Frau hinter mir hat mir 12 Stunden llang den Ruecken mit ihren Knien "massiert" und eine aetere Dame im Gang konnte hier Essen nicht bei sich behalten. Derweil gings ueber eine staubige, steinige Strasse und der Bus war voll mit Staub. Er kam durch ale Ritzen und von denen gab es genug. Irgendwie ist er nicht auseinandergefallen. In Uyuni haben wir uns mit zwei netten Tschechinnen eine Tour ueber den Salar deUyuni organisiert. Diese Tour ist warhaftig einzigartig auf der Welt und man muss diese andschaft einfach gesehen haben. Der weisse, gaenzende See ist mit einer 10m dicken Schicht aus Salz bedeckt, so gross wie Niedersachen und umgeben von Bergen mit 6000m Hoehe. Am zweiten Tag bestiegen wir den farbigen Vulkan Tunupa bis zum Kraterrand auf 5000m, dann gings zur Insel Incahuasi, wo riesige Kakteen wachsen. Uebernachtet wurde in Salzhotels. Alles aus Salz, Stuehle, Bett, Tische. Nur Sallz im Essen fehlte.
Die Tage drauf gings mit dem Jeep zu farbigen lagunen, wellche gellb, bau, rot oder gruen waren. Das Atiplano, Hochlland von Bollivien ist der Hammer und Bilder koennen das gesehene wirkich nur schwer beschreiben.

Arbol de Pedra

Die Isla Incahuasi im Salar

Der Vulkan Tunupa im Hintergrund

Der Zug kommt nur einmal die Woche...

Am letzten Tag gings ueber die Grenze nach Chile, genauer nach San Pedro de Atacama. Hier konnten wir endich wieder campen und sportich betaetigen. Am zweiten Tag gings mit dem Mountainbike durch die sandigen Schuchten der Atacamawueste. Die Llandschaften haben dort Namen wie "Garganta de Diabllo" oder "Valle de la Muerto". Tatsaechich ist das Deathvally der USA ein Feuchtgebier gegen die Atacamawueste. Auf den Weg zur Kueste wurde mir dann eider mein Rucksack geklaut, "Willkommen in Chile" inkll Geld, Pass und Fotoapparat. Alles was wertvo ist eingentlich. Moechte auch nicht zuviel drueber reden, es tut immer noch weh. Die Fotos kommen nun aus Jullian Kamera. Echt gut, dass wir zu 2t unterwegs sind. Die Kueste haben wir nun vorgestern erreicht. In Chile haben sie sogar Asphaltstrassen... und haben im Nationalpark Pan de Azucar 2x uebernachtet. Dort war nichst los und wir haben die Einsamkeit genossen... Es geht nun langsam nach Santiago, ich brauche einen neuen Pass und dann autet die Divise...immer nach Sueden. Trampen geht uebrigens super hier. Soweit von mir... Wer mir sagen kann, wie viele l fehen oder zu viel sind, gewinnt einen keinen Preis ;-)

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Montag, 14. November 2011
Death Road und der Dschugel
So, sind jetzt wieder zurueck in La Paz. Heute morgen sind wir hier angekommen nach einer 20h (ca. 300km!) Busfahrt. Aber so langsam gewohnen wir uns dran, werden so langsam suedamerikanisch gelassen. Und auch der Magen gewohnt sich wohl an die Strapazen. Vor gut 10 Tagen sind wir in La Paz gestartet. Die erste Etappe fuerte auf der gefaehrlichsten Strasse der Welt, der Death Road, mit dem Mountainbike von 4700m auf 1200m in die Yungas. Israelis sind uebrigens statistisch am meisten gefaehrdet! Die Strecke an sich war halb so schwer, da haben wir in den Alpen schon komplizierteres Gelaende gahabt, aber ein Fehler wir kaum verziehen. Links gehts immer 300-400 steil in die Tiefe. Zuerst hatten wir ordentlich Nebel und es hat leicht geschneit und dank wirklich mieser Leihsachen waren wir total durch. Auf der eigentlichen Deathroad wurde die Sicht und das Wetter besser und die Aussicht ist wirklich gigantisch. Wir sind von dort direkt weiter in den Erholungsort Coroico, schoen auf einem Huegel gelegen. In einem wirklich schoenen Hotel haben wir uns verwoehnen lassen und das ein oder andere Mal in der deutschen Backstube gegessen. Der Sauerbraten dort war denkwuerdig! Es wurden Ausfluege zu nahegelegen Wasserfaellen gestartet und im Fluss gebadet.
Dann gings nach Rurrenabaque, ein kleier Ort ohne Benzin und Bankautomat mitten im Dschugel. Von hier gings gleich weiter in den Dschugel, wo wir 3 Tage in einfachen Holzhuetten unter Moskitonetzten uebernachtet haben. Unser Guide war wirklich gut und hat die schon gerochen oder gehoert, bevor wir auch nur irgendetwas wahrgenommen hatten. Hatten auch wirklich Glueck, im Dickicht haben wir Affen, Aras oder Waldschweine entdeckt, auch einer gelben Schlange sind wir ueber den Weg gelaufen. Am zweiten Tag waren wir gefischen, einen Rochen und einer Dicken Wels, welcher abends verzerrt wurde.
Die zweite Tour fuerte in die weit aus touristischeren Pampas, hohe nasse Grasslandschaften. Dort sind wir mit einen Boot uber den Fluss geschippert und alle 20m wurde ein Kayman, ein dicker Vogel, Schildkroeten oder Capivara bestaunt. Ausserdem haben wir Piranjas gefangen, an denen leider nicht viel dran ist und eine Anakonda gesucht (erfolglos). Aber insgesamt eine total lohnenswerte Angelegenheit. Nach so viel Hitze, Feuchtigkeit und Tieren gehts gleich weiter ins Altiplano, das Hochland in Bolivien (ca. 5000m). Dort ist der Salar de Uyuni das Ziel der Reise.
Leider gibs noch keine Fotos, die werden nachgereicht, aber ein kleines Schmankerl:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=24426

Eine Reise mit dem Motorrad durch Suedamerika auf einer aehnlichen Route wie wir!
Der Salar kommt auch vor (mit Zwischenfall).
Soweit so gut...
Suerte

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Mittwoch, 2. November 2011
Titikaka (Puno, Copacabana) und La Paz
Halloechen,
Julian laesst sich gerade die Haare frisieren und ich bin gespannt wie das ohne Spanischkenntnisse ausgeht. Ich kann euch endlich wieder etwa schreiben, leider noch ohne Fotos...
Von Cuzco gings in einem recht angemehmen Bus nach Puno, immer noch Peru, am Titikakasee. Gleich am ersten Tag haben wir die schwimmenden Inseln der Uros (Uhreinwohner dieser kuenstlichen Inseln) besichtigt. Dort ist alles aus gelben Stroh geschaffen. Die Insel selbst, die Haeuser, die Boote, Spielzeug usw. Desweiteren wurde uns berichtet, dass der geteilte See wie folgt aufgeteilt sei. Titi- fuer die Peruaner, -kaka fuer die Bolivier....
Auf der Tour haben wir uns nett mit einem gestressten Polen unterhalten, welcher aber zu berichten wusste, dass ein Schluck Wodka am Tag gegen jegliche Beschwerden hilft. Dieser Ratschlag wurde gleich in die Tat umgesetzt....
Am naechsten Tag gings zur einer riesigen Grabstaette der Amayra und der Inka. Kunstvoll aufgehaeufte Steine in einer berauschenden Landschaft. Spaeter gings mit einem Touribus nach Copacabana, Bolivien. Der Grenzuebergang war kein Problem. Lediglich die Amis muessen 150Dollar "Eintritt" bezahlen. Hehe. Das kleine Copacabana liegt direkt am Titikakasee, der in Bolivien irgendwie blauer und sauberer ist als in Peru. Bolivien macht auch echt Spass, was die Preise angeht. 3 Euro fuers ausgiebige Fruehstueck, 5 Euro eine Uebernachtung, oder 7 Euro fuer 20 Stunden Bus fahren...
Tag drauf haben wir die Isla dedl Sol besichtigt, wo der Legende nach der erste Inka geboren sein soll. Dort wurde eine herrliche Wanderung unternommen und diverse Inkaruinen besichtigt.
Vor drei Tagen sind wir dann in La Paz angekommen. Auf 4000m in einem Tal gelegen, umgeben von schneebedeckten 6000dern. La Paz ist deutlich ruhger als Lima, und man kann sich hier wirklich wohl fuehlen. Am ersten Abend waren wir noch im Kino und haben uns Contagio angeschaut. Der Film, wo die Menschheit von einem Virus dahingerafft wird. Passenderweise lag ich am naechsten Tag wieder mit Problem im Bett... Gestern gings mir besser und wir haben unsere naechsten Reiseschritte gebucht. Uebermorgen gehts die Deathroad mit dem Fahrrad von 4700 auf 1300 beragab. Dann gehts ab in den Dschugel, nach Rurrembarque, von dort nach Las Pampas und eine Dschugeltour....Drueckt uns die Daumen, das alles gut geht...
Heute sind wir mit einem Van auf einem Berg 5300 hoch gefahren. Wegen des Schnees mussten wir die letzten Kilometer laufen. Am Nachmittag, voller Kontrast, im sog. Mondtal habe ich bei 30 Grad merkwurdig geformten Sandstein fotografiert. Wie gesagt, Bilder folgen wenn moeglich.
Schoene Gruesse und last von euch hoeren...

So Bilder sind da

Copacabana

Auf dem Chakaltaya

Valle de Luna

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Dienstag, 25. Oktober 2011
Cuzco und UMZU
Hola Gringos,

wir sind zurueck in der Zivilisation! Aber von Anfang an...
Von Lima sind wir nicht wie urspruenglich geplant nach Albancei (die Stadt war wirklich abschreckend) sondern direkt weiter nach Cuzco. Diese Stadt hat uns mit leuchtenden Bergen in der Abendsonne empfangen. Die naechsten 3 Tage haben wir uns in 3300m Hoehe aklimatisiert. Ich hatte erst etwas Probleme mit Magen Darm, aber ansonsten ist alles paletti. Cuzco ist richtig schoen und der Geist der Inkas hat die Stadt immer noch im Griff. Einen kompletten Tag haben wir einen Ausfluag nach Pisac gemacht, wo diverse Inka Ruinen zu besichtigen waren bei gewaltigen Ausblick.
Dann haben wir uns entschlossen eine zehntaegige Wanderung durch die peruanischen Alpen zu machen. Kurzerhand wurden 3 Pferde gemietet, ein Koch und einen Fuehrer, der uns eigentlich auf englisch durchs Gebirge fuehren sollte. Sein Englisch war so gut wie mein Russisch, aber sein Spanisch konnte ich fuer Julian uebersetzten.
Die ersten drei Tage waren ungeheuer anstrengend, die Wege sind garnicht mit den schoenen Wanderwegen in den Alpen zu vergleichen. Es geht entweder steil hoch oder steil bergab. Aber die Flora und Fauna ist richtig abwechslungsreich. Wir ahtten wir einem Londoner Paar auch nette Gesellschaft. Am zweiten Tag haben wir dann Choquaricaw besichtigt, eine Inka Stadt die gleichbedeutent ist mit Machu Picchu, aber dank seiner Abgeschiedenheit nur etwa 5 Besucher pro Tag anzieht anstatt 3000. Dann haben wir uns von Olenka und Adam verabschiedet und in den naechsten Tagen haben wir fast keine Menschenseele mehr getroffen und waren mit uns und unseren Beduerfnissen alleine. Uebernachtet wurde bei recht kalten Temperaturen in einem angeblich nagelneuen Zelt. Dieses war so neu, wie unser Guide englisch konnte. Aber die Landschaft und die wilde Natur hat fuer alles entschaedigt. Es wurden auch schneebedeckte Paesse auf 4700 und 5000m ueberquert. Gestern haben wir dann endlich das Ziel unserer Reise erreicht, Machu Picchu. Aber zuerst haben wir uns ueber die Rueckkehr in die Zivilsation gefreut: endlich Strom, warmes Wasser und Snickers und Cola. Um 4:00 morgens gings los um noch vor dem Massenansturm oben zu sein. Auch der kleine Berg im Hintergrund wurde noch mitgenommen, der Waynapicchu, mindestens genauso lohnenswert mit die Ruinen selbst. Landschaften lassen sich schlecht beschreiben, deshalb ein paar nette Bilder.

1. tag













Gestern sind wir mit der wunderschoenen InkaRail wieder nach Cuzco gekommen und heute abend gehts direkt weiter zum Tittikakasee nach Puno. In eien paar Tagen solls dann weitergehen nach Bolivien... so langsam sind wir angekommen, haben uns eingewohnt und es macht richtig Spass jeden Tag seinen Rucksack zu packen und wieder aufzubrechen...
Viele Gruesse
P.S: Haende weg von "Inka Cola" und komisch aussehenden Fleisch in der peruanischen Suppe (die gibs uebrigens hier 2x am Tag)

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Montag, 10. Oktober 2011
Lima und Sarotche
Ertsmal das wichtigste, uns geht es gut und wir sind noch komplett. Lima ist total krass, schoen kann man nicht sagen einfach nur laut und chaotisch in viel zu gross. Was ich gar nicht wusste ist, dass sie die zweitgroesste Stadt der Welt in der Wueste ist. Hier ist alles total trocken und die Berge drumherrum bestehen nur aus Steinen.
Die erste NAcht waren wir mit unserem Couchsurfing Host imNachtleben vonLima unterwegs und dann gings mit ihm und seinen Freudnen in die Berge. Dieser drei Tages Ausflug war eingetlich total lustig und hat echt Spass gemacht und wir haben ne Menge uber die Peruaner gelernt. Wir waren insgesamt zu Elft, 5 Maedels und 6 Jungs. Die erste Nacht haben wir alle zusammen in einem Schlafsaal gepennt. Julian und ich auf dem Boden und die Peruaner in den Betten verteilt. Dann haben wir noch Essen eingekauft, Thunfisch in der Dose und Tuetennudeln und Wasser. Die waren echt total unorganiesiert und wir mussten Ihnen son bisschen das campen beibringen, die hatten zb keine Isomatten und konnten kein Feuer machen, aber echt amuesant.
Am naechten Tag gings weiter in die Berge, wieder 5 Stunden fahrt mit Kleinbus (da passen aber locken 25 Leute rein und ein paar Tiere(s.Bild)), aber bequem ist das nicht, und bei den Bergen und denn schlechten Strassen und Bremsen und der Fahrweise bekommt man voll Panik. Aber am Ende waren wir in einem Dorf auf 4500m!!!,da gabs eigentlich nichts.



Nur ein paar Haueser einen See und Berge. Eigentlich alles voll schoen, aber leiter litten wir fast alle an der Hoehenkrankheit "Sarotche". Die Maedels haben alle gekotzt und ich und Julian hatten voll Kopfschmerzen. Wir haben mehr Paracetamol gegessen als alles Andere... Julian und ich haben dann gecampt. Diese Nacht war richtig hard. Die Kaelte und dann so streunende Hunde und dann diese Kopfschmerzen.
Am Tag drauf sind wir etwas wandern gegangen, ganz langsam, Ende Schritt war richtig anstrengend, aber die Landschaft ist richtig krass und schoen. So etwa wir in Schottland Loch Ness ( siehe Bilder).
Mittags sind wir dann wieder an Lhama- und Alpakkaherden vorbei Richtung Lima gefahren. Uebernachtet haben wir deutlich tiefer in einem Ausflugsziel fuer die Leute aus Lima.





Nun sind wir wieder in Lima und fahren heute abend weiter nach Abancei, das liegt kurz vor Cusco, wo wir wahrscheinlich eine ganze Menge Outdoorzeugs machen werden.
Mein spanisch wird immer besser, wenn die Leute langsam reden komme ich gut mit und muss nur gelengtlich nachfragen. Und die grobe Verstaedigung lauft auch. Auch mit den Taxifahren kann ich mich schon gut unterhalten. Noch einen kleinen Einwurf zu den Preisen in Lima.
1 Nachtim Hotel (2 Sterne): 6 Euro
eine Busfahrt in Lima(eine Stunde): 40 Cent
eine Menu (ausserhalb): 1,5 Euro
Bis bald

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