Mittwoch, 18. Januar 2012
Ueber Gletscher bis nach Buenos Aires
udinho, 18:09h
In den letzten drei Wochen ist super viel passiert, Patagonien wurde von unter aufgerollt und vor drei Tagen sind wir in Buenos Aires angekommen. Ersteinmal ein frohes Neues an alle, unsere Silvesterpartz ist in einem Hostel gestiegen, mit viel Wein und noch mehr Fleisch. Statt einem grossen Feuerwerk gab es rote Leuchtraketen und die ganze Nacht ueber war ein heller Streifen am Himmel zu sehen. Wir haben uns dann mit einer nagelneuen Kamera ausgestattet in den Nationalpark Tierra del Fuego gewagt, haben dort schoene Wanderungen unternommen, Berge erklommen und die Aussicht auf den Beaglekanal genossen. Von Ushaia gings dann per Bus nach El Calafate zum Nationalpark Los Glaciares, wo unter anderen der weltberuehmte Gletscher Perito Moreno zu sehen ist. Dieser kommt aus den Bergen und endet im Lago Argentina, ein unglaubliches Bild. Auch spektakulaer sind die riesigen Eisstuecke die immer wieder in den grunblauen See kalben. Der Nationalpark hat aber noch mehr zu bieten, mehr als 300 Gletscher und spektakulaere Berge. Auf einer eintaegigen Bootsfahrt haben wir noch andere Gletscher am Lago argentino gesehen und dann gings weiter nach El Chalten, ein Wandererparadies im gleichen Nationalpark mit vielen netten Leuten. Mit zwei deutschen Paerchen gings dann auf Wanderungen zu dem Bergmassiven Torre und FitzRoy. Die Landschaft dort ist wirklich atemberaubend und mit Worten nur schwer zu beschreiben. Die Landschaft ist saftig gruen mit Gletscherbaechen durchzogen und dann steht man auf einmal an einer der zahlreichen Lagunen und schaut auf eine 2000m Meter hohe Felswand des FitzRoys (einfach mal googln). An den Seiten ziehen sich Gletscher in die Lagunen. Wirklich magisch und total empfehlenswert.
Eine Woche sind wir dort herrumgestapft, haben auf kostenlosen Campingplaetzen uebernachtet, in Lagunen gebadet und uns von Haferflocken und Nudeln ernaehrt. Zureuck in Chalten gabs dann erstmal eine ordentliche Fleischdiaet, lecker Asado ueber dem Feuer. Am 14. sind wir dann mit dem Flieger 3h nach Buenos Aires. Da wir nachts gelandet sind hat uns die Satdt mit Abermillonen von Lichtern empfangen. Buenos Aires ist aber recht cool, man kann viel entdecken, ueberall ist was los und das Nachtleben tobt jeden Tag. Habe mich gleich am Monatg in eine Sprachschule begeben und versuche mein Portugñol aufzupolieren. Macht richtig Spass...muss jetzt Hausaufgaben machen.....Jetzt gehts nach Uruguay und Ende Januar sind wir wohl schon in Brasilien. Drueck Euch alle und eine warme Umarmung aus dem 35 Grad warmen Buenos Aires ;-)
Eine Woche sind wir dort herrumgestapft, haben auf kostenlosen Campingplaetzen uebernachtet, in Lagunen gebadet und uns von Haferflocken und Nudeln ernaehrt. Zureuck in Chalten gabs dann erstmal eine ordentliche Fleischdiaet, lecker Asado ueber dem Feuer. Am 14. sind wir dann mit dem Flieger 3h nach Buenos Aires. Da wir nachts gelandet sind hat uns die Satdt mit Abermillonen von Lichtern empfangen. Buenos Aires ist aber recht cool, man kann viel entdecken, ueberall ist was los und das Nachtleben tobt jeden Tag. Habe mich gleich am Monatg in eine Sprachschule begeben und versuche mein Portugñol aufzupolieren. Macht richtig Spass...muss jetzt Hausaufgaben machen.....Jetzt gehts nach Uruguay und Ende Januar sind wir wohl schon in Brasilien. Drueck Euch alle und eine warme Umarmung aus dem 35 Grad warmen Buenos Aires ;-)
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Samstag, 31. Dezember 2011
Bis zum Ende der Welt....
udinho, 20:36h
So so,
54°48 Sued und 68°19 Ost. Das sind die Koordinaten der suedlichsten Satdt der Welt, Ushuaia. Gestern sind wir am Ende der Welt in Fuerland angekommen, gegen 10 Uhr abends, die Sonne ging dann eine Stunde spaeter wirklich unter. Aber bis hierhin war es ein gutes Stueck Arbeit...aber von vorne.
Von Mendoza sind wir nach Junin de los Andes, was bereits zu Pantagonien gehoert und haben dort den Nationalpark Lanin besucht. Ich kann nur sagen, es ist wahrhaftig das Paradies auf Erden. Glasklare Seen und kristallfarbene Flusse, eine gruene saftige Berglandschaft mit farbigen exotisch patogonischen Pflanzen in rot, gruen und blauen Farben. Und ueber allem trohnt der schneebedeckte Vulcan Lanin. Zum Rand dieses Vulcans sind wir gewandert, haben direkt am See gecampt und sind am naechsten Tag auf Pferden durch die Gegend geritten. Die Idylle schlaegt hin. Dann kam es aber wirklich Schlag auf Schlag. Julians Freundin hat mit ihm Schluss gemacht und zu allem Ueberfluss wurde uns aus dem Vorzelt unsere letzte Kamera geklaut, samt einer Vielzahl von schoenen Bildern. Unglaublich, man kann sich hier wirklich nirgendswo sicher fuehlen.
Von San Junin gings nach San Martin, ebenfalls im argentinischen Seengebiet. Hier haben wir eine stuermische Kajaktour gemacht. Dann gings fast taeglich immer weiter nach Sueden. Mitte Juni hat ein Vulcan diese Gegend mit Asche lahmgelegt, diese liegt auch noch reichlich rum. Aber zelten und wandern mitten in der Asche ist auch ein ganz besonderes Erlebnis, fast wie Schnee oder Vollkornmehl das ueberall hin und in jede Ritze kommt.
In Villa de Agostura haben wir uns dann heimisch gefuehlt, der deutsche und schweizerische Einfluss laesst gruessen. Nette Holzhaeuser und Torten und Gebaeck von der Omi, sehr lecker.
In Bariloche haben wir vergeblich auf die neue Kamera von Julian gewartet, die seine Mutter aus Deutschland geschickt hat. Diese steckt leider immer noch im Zoll. Wir haben uns die Zeit mit einer herrlichen Fahrradtour in dem Seengebiet vertrieben. Dort haben wir zwei Brasilianer kennengelert, die netterweise diese Bilder gemacht haben.
Mit ihnen haben wir dann auch Weihnachten verbracht. Am 24. haben wir uns 1,4 Kilo Fleisch gekauft und uns einen lecker Braten gezaubert, dazu gabs lecker Vino...ein schoener Abend. Am 25. sind wir dann rauf auf den Berg Frey zu einer Berghuette (s. Bild), ein richtiger Geheimtipp.
Zwei Tage spaeter haben wir dann eine weite Wanderung in El Bolson gemacht. Es ging durch lichtdurchflutete Waelder immer steil bergauf zu schneebedeckten Bergen. Schoen anstrengend und genau das nach dem wir suchen.
Gerade eben haben wir uns eine neue Camera zugelegt, die hoffentlich bald schoene Bilder fuer diesen Blogg liefert. Aber lasst euch ueberraschen.
Eigentlich wollten wir Anfang Januar zum angeblich schoensten Nationalpark Suedamerikas in Suedchile, der Torres del Plaine, aber ein bekloppter Tourist hat diesen leider in Brand gesteckt und er is fuer den ganzen Junar gesperrt. Wir werden jetzt bald zum Perito Moreno und zum Nationalpark Fitz Roy und ordentlich wandern. Am 14 ist ein Flug nach Buenes Aires gebucht, zueruck in die Zivilisation....also weitere Abendteuer warten. Heute abend gibs eine nette Party mit anderen Backpackern mit Fleisch und Bier ohne Ende. Wird bestimmt feucht froehlich. Denke jeden Tag an Euch. Einen guten Rutsch und feiert ordentlich. Wir sehen uns 2012 wieder. Ganz liebe Gruesse...
54°48 Sued und 68°19 Ost. Das sind die Koordinaten der suedlichsten Satdt der Welt, Ushuaia. Gestern sind wir am Ende der Welt in Fuerland angekommen, gegen 10 Uhr abends, die Sonne ging dann eine Stunde spaeter wirklich unter. Aber bis hierhin war es ein gutes Stueck Arbeit...aber von vorne.
Von Mendoza sind wir nach Junin de los Andes, was bereits zu Pantagonien gehoert und haben dort den Nationalpark Lanin besucht. Ich kann nur sagen, es ist wahrhaftig das Paradies auf Erden. Glasklare Seen und kristallfarbene Flusse, eine gruene saftige Berglandschaft mit farbigen exotisch patogonischen Pflanzen in rot, gruen und blauen Farben. Und ueber allem trohnt der schneebedeckte Vulcan Lanin. Zum Rand dieses Vulcans sind wir gewandert, haben direkt am See gecampt und sind am naechsten Tag auf Pferden durch die Gegend geritten. Die Idylle schlaegt hin. Dann kam es aber wirklich Schlag auf Schlag. Julians Freundin hat mit ihm Schluss gemacht und zu allem Ueberfluss wurde uns aus dem Vorzelt unsere letzte Kamera geklaut, samt einer Vielzahl von schoenen Bildern. Unglaublich, man kann sich hier wirklich nirgendswo sicher fuehlen.
Von San Junin gings nach San Martin, ebenfalls im argentinischen Seengebiet. Hier haben wir eine stuermische Kajaktour gemacht. Dann gings fast taeglich immer weiter nach Sueden. Mitte Juni hat ein Vulcan diese Gegend mit Asche lahmgelegt, diese liegt auch noch reichlich rum. Aber zelten und wandern mitten in der Asche ist auch ein ganz besonderes Erlebnis, fast wie Schnee oder Vollkornmehl das ueberall hin und in jede Ritze kommt.
In Villa de Agostura haben wir uns dann heimisch gefuehlt, der deutsche und schweizerische Einfluss laesst gruessen. Nette Holzhaeuser und Torten und Gebaeck von der Omi, sehr lecker.
In Bariloche haben wir vergeblich auf die neue Kamera von Julian gewartet, die seine Mutter aus Deutschland geschickt hat. Diese steckt leider immer noch im Zoll. Wir haben uns die Zeit mit einer herrlichen Fahrradtour in dem Seengebiet vertrieben. Dort haben wir zwei Brasilianer kennengelert, die netterweise diese Bilder gemacht haben.
Mit ihnen haben wir dann auch Weihnachten verbracht. Am 24. haben wir uns 1,4 Kilo Fleisch gekauft und uns einen lecker Braten gezaubert, dazu gabs lecker Vino...ein schoener Abend. Am 25. sind wir dann rauf auf den Berg Frey zu einer Berghuette (s. Bild), ein richtiger Geheimtipp.
Zwei Tage spaeter haben wir dann eine weite Wanderung in El Bolson gemacht. Es ging durch lichtdurchflutete Waelder immer steil bergauf zu schneebedeckten Bergen. Schoen anstrengend und genau das nach dem wir suchen.
Gerade eben haben wir uns eine neue Camera zugelegt, die hoffentlich bald schoene Bilder fuer diesen Blogg liefert. Aber lasst euch ueberraschen.
Eigentlich wollten wir Anfang Januar zum angeblich schoensten Nationalpark Suedamerikas in Suedchile, der Torres del Plaine, aber ein bekloppter Tourist hat diesen leider in Brand gesteckt und er is fuer den ganzen Junar gesperrt. Wir werden jetzt bald zum Perito Moreno und zum Nationalpark Fitz Roy und ordentlich wandern. Am 14 ist ein Flug nach Buenes Aires gebucht, zueruck in die Zivilisation....also weitere Abendteuer warten. Heute abend gibs eine nette Party mit anderen Backpackern mit Fleisch und Bier ohne Ende. Wird bestimmt feucht froehlich. Denke jeden Tag an Euch. Einen guten Rutsch und feiert ordentlich. Wir sehen uns 2012 wieder. Ganz liebe Gruesse...
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